Libanon – der Elefantenfriedhof meiner Träume

Im Januar 2019 zog die 24-jährige Ginan Osman von Deutschland in den Libanon, um dort Middle Eastern Studies an der American University in Beirut zu studieren. Seitdem lebt sie in einer Art andauernden Ausnahmezustands aus Wirtschaftskrise, Pandemie und den Folgen der katastrophalen Explosion im Beiruter Hafen. - Ein Gastbeitrag vom Sai-Magazin

Heimat ist Fremde

„Das Meer der Libellen“ von Yvonne Adhiambo Owuor erzählt die Geschichte Ayaanas, die wegen ihrer bloßen Existenz mit Anfeindung leben muss. - Eine Rezension von Margarete Rosenbohm

US-Wahlen: Pech vs. Schwefel?

Heute wird über die Zukunft der USA entschieden. Unsere Redaktionsmitglieder Theo und Jule diskutieren über die zwei Präsidentschaftskandidaten, die Wahl während einer Pandemie und vieles mehr - und bleiben dabei 100-mal sachlicher als jedes TV-Duell.

Educate yourself: US-Wahlen

Die US-Wahlen sind mehr als Trump vs. Biden. Wie funktionieren die Wahlen eigentlich? Und wie ist die aktuelle politische Lage in den USA? Wir haben für euch eine Liste an Artikeln, Dokus und Erklär-Videos zusammengestellt, die euch helfen können, einen Überblick über die anstehenden Präsidentschaftswahlen zu bekommen!

Racial Profiling (Teil 1) – Der alltägliche Ausnahmezustand

Racial Profiling ist eine polizeiliche Praxis und eine der am häufigsten von BIPoC (Black and Indigenous People of Colour) beschriebenen Formen des Alltagsrassismus. In einer Podiumsdiskussion der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) wurde Racial Profiling passenderweise als „alltäglicher Ausnahmezustand“ bezeichnet. Es handelt es sich dabei um die anlasslose Kontrolle migrantischer bzw. migrantisierter (ausländisch gelesener) Personen. Dabei werden diesen oft kriminelle Eigenschaften oder verdächtige Verhaltensweisen zugeschrieben, obwohl es dafür keine ausreichenden Hinweise und erst recht keinen legitimen Verdacht gibt.

Widerstand gegen Narrative

Ronya Othmann erzählt in ihrem Debütroman „Die Sommer“ eine Familiengeschichte zwischen bayrischen Vororten und kurdischen Dörfern, zwischen Auslöschung und Erinnerung. Im Interview erklärt sie, was die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht weiß und was eine Romantisierung der Heimat für Ezid*innen praktisch unmöglich macht.

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