Zeitlos

Ich mache bald Abitur, bin 18 Jahre alt und gehe anschließend ein Jahr ins Ausland. Wenn ich mit erwachsenen Menschen über meine Pläne spreche, dann lautet deren Antwort immer in etwa so: „Da bin ich aber echt neidisch, das war DIE Zeit meines Lebens. Wie gern wäre ich nochmal so jung!“ Was genau sie damit... Weiterlesen →

Oberleitung meets Kaleidoskop

Helena Tschau macht aus urbanen Fotografien kleine, moderne Artworks. Dafür fotografiert sie beispielsweise Gerüste, Oberleitungen, Bäume oder Straßenlaternen und bearbeitet diese am Computer, um sie zu verfremden. Sie arbeitet unter anderem mit Verzerrung, Vervielfachung und Kaleidoskop-Effekten.

Makumba Tropicale

A downtempo release. A project of 2 women. Electronic basically techno dj encounter with a trumpet player. One piece video preview about the actual trash trouble in Rome. Die Künstlerinnen beschreiben ihre EP als Art und Weise, die "Konsequenzen des Erderwärmungsprozesses und das ständige Wachsen an Müll, das viele europäische Städte beeinflusst, aufzuzeigen: downtempo Beats, dunkle und verträumte Melodien, psychedelische Klänge vermitteln diese Machtlosigkeit der Menschen gegen die Rebellion der Natur...

Roma, Mexico-City

Mit dem Film Roma wird endgültig deutlich, dass Netflix auch tolle Kinofilme machen kann. Das indigene Kindermädchen Cleo (Yalitza Aparicio) schmiegt sich an den Jüngsten der vier Kinder, als sie abends mit der Familie fernsieht. Er legt seinen kleinen Arm freundschaftlich um ihre Schultern und beginnt zu zetern, als Cleo aufstehen soll, um dem Vater... Weiterlesen →

Verfluchtes Hamsterrad

Broken Bone Ballad sagen mit ihrer Debüt-EP SWEAR der Eintönigkeit den Kampf an Der Bandname Broken Bone Ballad lässt bereits brachiale Klänge vermuten. Auf ihrer EP SWEAR vereinen die beiden Zwillinge Connor und Gordon fünf Songs, die zwischen Alternative Rock und Grunge mäandern, immer wieder durchzogen von erfrischenden Elementen anderer Genres. Die Minimalbesetzung besteht nur aus... Weiterlesen →

Zwischen Masturbation und Menstruation

„Mansplaining“ erkennt mein Textprogramm als Begriff. „Girlsplaining“ erkennt es nicht. Als Mansplaining wird ein meist männliches Geprächsverhalten bezeichnet, bei dem eine Person einer anderen in herablassender Weise etwas erklärt, wobei die thematische Expertise jedoch bei der zuhörenden Person liegt, was aber schlicht ignoriert wird. Der Begriff basiert auf Rebecca Solnits Essay „Men explain things to... Weiterlesen →

„1731“ – Eine Plattenkritik

Was entsteht, wenn man US-amerikanischen Country, deutschen Indie-Rock und wunderbar melancholisches Singing & Songwriting in einen Topf wirft? - Na klar, akustischer Emopunk und etwas, das ganz groß werden könnte.  Am Freitag erscheint ganz offiziell die erste EP "1731" des Hildesheimer Künstlers Polaroit. Die Platte kommt erst einmal recht gewöhnlich daher, eine Zahl als Titel... Weiterlesen →

We should all read Margarete Stokowski

Ein Buch, eine Autorin, sieben Jahre, 74 Texte (wenn ich mich nicht verzählt habe). Margarete Stokowskis neues Buch „Die letzten Tage des Patriarchats“ versammelt ausgewählte Kolumnen und Essays, die sie für die „taz“ und „Spiegel Online“ geschrieben hat, thematisch sortiert in zehn Kapiteln. „Gute Zeiten, um nicht nur den Zerfall des Patriarchats zu beobachten, sondern... Weiterlesen →

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