Don’t fear the anger!

Deine Geschwister haben, ohne zu fragen deinen Lieblingssnack weggegessen. Die Socke rutscht schon den ganzen Tag im Schuh. Deine Oma fragt schon wieder, was du denn als Veganer*in überhaupt essen kannst. Dein Crush antwortet seit zwei Wochen nicht mehr auf deine Nachricht, aber guckt deine Instagram Stories. Menschen tragen ihre Maske in der Bahn unter der Nase. Die diskriminierenden Parolen der AfD. Dein Kumpel findet die Idee der „Pinky Gloves“ eigentlich ganz cool. Uff, alles richtig nervig und ätzend! Traurigkeit, Enttäuschung, Unverständnis, Verwirrung, Eifersucht – das sind alles Gefühle, die in diesen Situationen hochkommen können. Doch gucken wir genauer hin, erkennen wir vielleicht eine große aber vielleicht nicht immer direkt erkennbare Emotion: die Wut. 

„Wir alle haben Täter im allernächsten Umfeld“ – Interview mit Christina Clemm über geschlechtsspezifische Gewalt

Christina Clemm ist Juristin und vertritt seit über 25 Jahren Menschen, die von geschlechtsspezifischer, rassistischer, queerfeindlicher oder rechter Gewalt betroffen sind. 2020 erschien ihr Buch „AktenEinsicht. Geschichten von Frauen und Gewalt“. In ihrem Buch und im Interview erklärt sie die Schwächen der deutschen Strafverfolgung, aber auch welche Strukturen hinter geschlechtsspezifischer Gewalt stecken und wie sehr diese in unserer Gesellschaft verankert sind.

Konsens – Konsens was?

Kennt ihr das Prinzip des Konsenses? Unsere Autor:in hat sich schon länger mit dem Thema beschäftigt und ist dabei dem Buch "Nur JA! heißt ja - Eine Anleitung zu sexuellem Konsens" begegnet.

Wieso es nicht genügt, sich als Frau öfter in einem Seminar zu melden,  um die Decke aus Glas zu zerschlagen

Unsere Autorin Sarah Merkler hat in der Uni ein Seminar besucht. Am Ende des Semesters sagte die Seminarleitung sinngemäß, dass Frauen sich nicht über die noch immer existierende "PayGap" wundern sollten und darüber, dass "Männer deutlich öfter in höher gestellten Positionen arbeiten, wenn wir uns schon im Seminar nicht zu Wort melden." Warum diese Aussage so problematisch ist und inwiefern die geschlechterspezifische Lohnlücke ein strukturelles Problem ist wird in dem Artikel herausgearbeitet.

Theater & Titten

Als Schauspielerin muss man immer ein und dieselbe Rolle verkörpern: Frau. Liebesobjekt. Busen. Sehnsucht. Sex. Körper. Körper. Körper. Warum verändert sich nichts?

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