Vom Zögern und Vergessen

Lena Luisa Leistens Debüt-Roman lässt uns in Milas Leben in Berlin-Charlottenburg blicken: Die Mittzwanzigerin studiert Theaterwissenschaften an der FU, lebt in der Wohnung neben ihren Eltern, trifft sich mit ihrer Freundinnen-Clique und hat wildes Herzrasen, wenn sie an ihren Schwarm Robin denkt. Von problematischen Schweigen, Grenzüberschreitungen und der Suche nach Zwischentönen.

Durst

"Sie saß draußen, ich lag drinnen. Ihre Welt war mir unzugänglich und losgelöst von jeglichen schweren Gedanken. Genauso wie sie sich fern von mir hielt, ließ ich sie nicht merken, wie in mir ein Unwetter aufgezogen war." Durst - Eine Kurzgeschichte von Jimmy Bosch.

how to… self-love

Mit ihrem Buch "Rezepte für mehr Selbstliebe" zeigt Autorin und Künstlerin Alison Rachel mit Hilfe von Illustrationen feministische Wege, sich selbst neu kennenzulernen.

Ich bin Linus. Der war ich schon immer.

Der studierte Germanist Linus Giese hat mehrere Texte für den Tagesspiegel, die taz und das Onlinemagazin VICE verfasst. Seit 2017 arbeitet er als Blogger, Journalist und Buchhändler in Berlin, während er auf buzzaldrins.de über Literatur und auf ichbinslinus.de über seine Transition schreibt. In „Ich bin Linus – Wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war“ kondensiert er sein Leben als trans Mann zu einem Buch.

Widerstand gegen Narrative

Ronya Othmann erzählt in ihrem Debütroman „Die Sommer“ eine Familiengeschichte zwischen bayrischen Vororten und kurdischen Dörfern, zwischen Auslöschung und Erinnerung. Im Interview erklärt sie, was die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht weiß und was eine Romantisierung der Heimat für Ezid*innen praktisch unmöglich macht.

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