Racial Profiling (Teil 1) – Der alltägliche Ausnahmezustand

Racial Profiling ist eine polizeiliche Praxis und eine der am häufigsten von BIPoC (Black and Indigenous People of Colour) beschriebenen Formen des Alltagsrassismus. In einer Podiumsdiskussion der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) wurde Racial Profiling passenderweise als „alltäglicher Ausnahmezustand“ bezeichnet. Es handelt es sich dabei um die anlasslose Kontrolle migrantischer bzw. migrantisierter (ausländisch gelesener) Personen. Dabei werden diesen oft kriminelle Eigenschaften oder verdächtige Verhaltensweisen zugeschrieben, obwohl es dafür keine ausreichenden Hinweise und erst recht keinen legitimen Verdacht gibt.

Widerstand gegen Narrative

Ronya Othmann erzählt in ihrem Debütroman „Die Sommer“ eine Familiengeschichte zwischen bayrischen Vororten und kurdischen Dörfern, zwischen Auslöschung und Erinnerung. Im Interview erklärt sie, was die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht weiß und was eine Romantisierung der Heimat für Ezid*innen praktisch unmöglich macht.

Wie kann ich mich antirassistisch weiterbilden? Wie kann ich helfen?

Durch den Tod von George Floyd hat die Black Lives Matter Bewegung nochmal eine neue, wichtige Aufmerksamkeit bekommen - vor allem auf Social Media. Leider bleibt dieser "Social Media Aktivismus" oft ein symbolischer Akt und verhallt schnell wieder. Deshalb haben wir eine Liste mit Filmen, Serien, Büchern und Artikeln zur antirassistischen Weiterbildung gesammelt.

Polizeigitter

Polizeiliche Repression ist in aller Munde. Was hat es mit der deutschen Sicherheitspolitik auf sich? Der Dokumentarfilm „Hamburger Gitter – ein Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ zeigt am Beispiel des G20 Gipfels 2017 auf, welche verflochtenen Wege Politik, Polizei und Medien hierzulande gehen.

Selbstermächtigung³

„Futur Drei“ des Kollektivs ‚Jünglinge‘ feierte gerade seine Premiere auf der Berlinale. Der Film erzählt von Queerness und (post-)migrantischer Identität in Deutschland. Regie führte Faraz Shariat

Warum ich weiße Männer als weiße Männer bezeichne

Ein Großteil der Menschen in Deutschland ist weiß. Der Begriff weiß bezeichnet eine Konstruktion und nicht eine unreflektierte Hervorhebung von Hautfarbe. Weiß bezeichnet die privilegierte Position in einem rassistischen System. Weiße Menschen sind in Deutschland auf Grund ihres Weißseins privilegiert, immer. Arpana Berndt erklärt, warum.

Rassismus an Schulen und was heißt eigentlich POC?

In meiner Schulzeit hatte ich viele rassistische Lehrer*innen, aber damals war mir noch nicht bewusst, dass sie wirklich rassistisch waren. Wie viele andere verband ich das Wort Rassismus mit schlimmen Gewalttaten, über die ich in Geschichtsbüchern las. Auch mit solchen, über die in den Nachrichten gesprochen wurde. Obwohl selbst dort selten bis nie das Wort... Weiterlesen →

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