Racial Profiling (Teil 1) – Der alltägliche Ausnahmezustand

Racial Profiling ist eine polizeiliche Praxis und eine der am häufigsten von BIPoC (Black and Indigenous People of Colour) beschriebenen Formen des Alltagsrassismus. In einer Podiumsdiskussion der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) wurde Racial Profiling passenderweise als „alltäglicher Ausnahmezustand“ bezeichnet. Es handelt es sich dabei um die anlasslose Kontrolle migrantischer bzw. migrantisierter (ausländisch gelesener) Personen. Dabei werden diesen oft kriminelle Eigenschaften oder verdächtige Verhaltensweisen zugeschrieben, obwohl es dafür keine ausreichenden Hinweise und erst recht keinen legitimen Verdacht gibt.

Widerstand gegen Narrative

Ronya Othmann erzählt in ihrem Debütroman „Die Sommer“ eine Familiengeschichte zwischen bayrischen Vororten und kurdischen Dörfern, zwischen Auslöschung und Erinnerung. Im Interview erklärt sie, was die deutsche Mehrheitsgesellschaft nicht weiß und was eine Romantisierung der Heimat für Ezid*innen praktisch unmöglich macht.

Ah, die Familie…

Bei Familienfesten kommt es vor, dass man mit rassistischen, sexistischen oder anderen diskriminierenden Aussagen konfrontiert wird. Wir geben dir Reaktionsmöglichkeiten und Fakten an die Hand, damit du darauf reagieren kannst.

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