Blut und Sex

"Wer mit einer blutverschmierten Pussy nicht umgehen kann, soll mir bitte fernbleiben" fordert Maja Wilker. In ihrer Fotoserie stellt sie Menstruation in Bezug zu Sex und setzt damit ein klares Zeichen gegen Scham.

Zehn Schritte Richtung Nanette – Hannah Gadsby

Das erste Buch von Hannah Gadsby ist sowohl eine Biografie als auch eine Kontextualisierung der Bühnenshow „Nanette“ von der Comedienne. Sie ist beim Schreiben an keiner Stelle weniger lustig oder humorvoll als auf der Bühne, lässt aber auch die schmerzhaften und dunklen Ecken ihres Lebens nicht aus.

Abi 2022 geschafft! …und was jetzt?

Die Lebensphase „Schule“, hört plötzlich von einem auf den anderen Tag auf. Was erst mal geil klingt und nach Freiheit riecht, bedeutet auch, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was denn nun als nächstes kommt. Hier kommen 6 Tipps, die die Entscheidung erleichtern sollen.

Deutschrap ist fresher denn je! Dank AVERY

Der Rapper aus Hannover beweist, queerer Rap muss nicht zwangsläufig soft sein. Mit Liedern wie „Schwuchtel“ oder „Merk dir meinen Namen“, dreht er den Spieß um und spiegelt die Haltung vieler Modus Mio Rapper*innen, indem er sich ihrer Sprache bedient.

Chequer on a dot pattern – Eine Fotoserie

Wie finde ich meine Gender-Identität? Und wie sehr werde ich durch meinen Körper und die Außenwelt beeinflusst? Die Fotoserie zeigt sechs Personen, die sich nicht als cis und/oder binär identifizieren und davon erzählen, wie sie zu sich selbst gefunden haben.

Vom Zögern und Vergessen

Lena Luisa Leistens Debüt-Roman lässt uns in Milas Leben in Berlin-Charlottenburg blicken: Die Mittzwanzigerin studiert Theaterwissenschaften an der FU, lebt in der Wohnung neben ihren Eltern, trifft sich mit ihrer Freundinnen-Clique und hat wildes Herzrasen, wenn sie an ihren Schwarm Robin denkt. Von problematischen Schweigen, Grenzüberschreitungen und der Suche nach Zwischentönen.

Bitte erzähl mir nicht, wie wenig du heute gegessen hast

Inhaltswarnung: Thematisierung von gestörtem Essverhalten, Diet-Culture und Fatphobia Es ist 18 Uhr. Ich stehe mit ein paar Studierenden zusammen und wir snacken was. Plötzlich zählt eine Person aus der Runde auf, was sie heute alles gegessen hat. Es ist nicht viel, die eine Sache von der Liste befindet sich gerade in der Hand der Person. Sofort werde ich zurückgeworfen in meine Schulzeit, in der es unter bestimmten Schüler*innen einen unausgesprochenen Contest gab, wer am Tag weniger gegessen hatte. Dabei wurden auch gerne Getränke mit aufgezählt, die offensichtlich kein Essen waren.

Don’t fear the anger!

Deine Geschwister haben, ohne zu fragen deinen Lieblingssnack weggegessen. Die Socke rutscht schon den ganzen Tag im Schuh. Deine Oma fragt schon wieder, was du denn als Veganer*in überhaupt essen kannst. Dein Crush antwortet seit zwei Wochen nicht mehr auf deine Nachricht, aber guckt deine Instagram Stories. Menschen tragen ihre Maske in der Bahn unter der Nase. Die diskriminierenden Parolen der AfD. Dein Kumpel findet die Idee der „Pinky Gloves“ eigentlich ganz cool. Uff, alles richtig nervig und ätzend! Traurigkeit, Enttäuschung, Unverständnis, Verwirrung, Eifersucht – das sind alles Gefühle, die in diesen Situationen hochkommen können. Doch gucken wir genauer hin, erkennen wir vielleicht eine große aber vielleicht nicht immer direkt erkennbare Emotion: die Wut. 

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